100 Jahre Dienst am Nächsten


Gleich zwei Jubiläen feiern wir in diesem Jahr:
die Organisierte Nachbarschaftshilfe wird 40,
die Katholische Öffentliche Bücherei 60 Jahre jung.

Zwei Institutionen, die beide dem christlichen Gedanken des guten Miteinanders verbunden sind. Zwei Gruppierungen, die in der Kirchen- und auch in der Gesamtgemeinde wichtige Dienste verrichten. Zwei kirchliche Angebote, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen und ihm nahe sind. 100 Jahre Dienst am Nächsten kommen hier in Summe zusammen.



Damals im Schrank – heute im Netz

Seit sechs Jahrzehnten versorgen buchgeisterte Menschen Leser und Geschichtensammler mit Lektüre. Was mit zwei Bücherschränken begann, ist heute ein beliebter Treffpunkt für Familien, Kinder, Viel-, Schnell- und Gern-Leser; entwickelte sich über die Jahre zu einem inspirierenden Ort der Begegnung mit einem kostenlosen Bildungs- und Kulturangebot. Längst ist die Bücherei im 21. Jahrhundert angekommen, elektronisch ausgerüstet und bietet auf der Website von St. Michael Infos und Serviceleistungen.

Im Jubeljahr warten viele Aktionen auf die Nutzer. Zunächst einmal dürfen sie sich etwas wünschen: ein Buch, das sie gerne in der Bücherei sehen würden. Unter allen Einsendungen werden dann 60 Titel ausgewählt und angeschafft. Und es wird wieder an einem Bücherturm „gebaut“: jedes ausgeliehene Buch zählt zwei Zentimeter. 60 Meter sollen es am Ende des Jahres werden. Da heißt es: lesen, lesen, lesen.

 

Hier wird Hilfe organisiert

Eine gute Nachbarschaft ist viel wert. Doch nicht immer ist der Nachbar zur Stelle, wenn Hilfe Not tut. Gut, dass es hierfür die Organisierte Nachbarschaftshilfe gibt! In St. Michael wurde sie vor nunmehr 40 Jahren eingerichtet. Ihr Credo war und ist es, kranken, betagten und hilfebedürftigen Menschen zur Seite zu stehen, sie zu unterstützen, zu entlasten, für sie da zu sein.

Mehr als 120 ehrenamtlich tätige Frauen und Männer haben in den letzten vier Jahrzehnten diesen wertvollen, christlichen Dienst am Nächsten geleistet. In vielen, vielen Stunden haben sie Menschen zu Ärzten begleitet, Pflegebedürftige und Kinder betreut, Wäsche gewaschen, vorgelesen oder einfach nur zugehört. Das Hilfsangebot ist stetig gewachsen und wird gut und gerne nachgefragt. Die Gebühren sind gering und somit sozialverträglich – die Helfer erhalten im Gegenzug eine kleine Aufwandsentschädigung, Fortbildung und Begleitung.

Doch genau genommen erhalten sie noch mehr: Anerkennung, Wertschätzung, Dankbarkeit. Frei nach dem Bibelwort: „Geben ist seliger denn nehmen“ verrichten die Helferinnen und Helfer ihren Dienst sehr gerne, betreuen manchmal über eine lange Zeit „ihre“ Klienten, die ihnen am Herzen liegen.

Und auch bei der Nachbarschaftshilfe wird gefeiert. Informationen über die einzelnen Veranstaltungen folgen im Laufe des Jahres.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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