Seelsorgeeinheit St Augustinus Stuttgart-Fildern

Unter Beibehaltung ihrer Identität und unbeschadet der Zuständigkeiten der jeweiligen Gemeindeleitung, bilden die vier katholischen Kirchengemeinden St. Thomas Morus in Heumaden, St. Maria Königin in Ostfildern-Kemnat, St. Monika in Ostfildern-Ruit und St. Michael in Sillenbuch einen Kooperationsverbund, der als Seelsorgeeinheit St. Augustinus Stuttgart-Fildern bezeichnet wird.


Die vier Kirchengemeinden bilden diesen Verbund mit dem Ziel, sicherzustellen, dass unter veränderten finanziellen und personellen Bedingungen die Feier des Glaubens und die Glaubensvermittlung erhalten und neu belebt werden. Dazu gehören:

  • den Glauben erfahrbar zu machen und zu vermitteln insbesondere in der Eucharistie, in der Feier des Wortes Gottes aber auch im gemeinsamen Schriftlesen, Gespräch, in Vorträgen, Festen und Feiern
  • in den Glauben einzuführen, insbesondere die Kinder und Jugendlichen.
  • Die Ökumene und den Dialog mit anderen Religionen vor Ort voran zubringen.

 

Die Seelsorgeeinheit will Gesprächsmöglichkeiten für Suchende anbieten

  • Hilfe und Beistand zu leisten u.a. für alte und kranke Menschen und für Sterbende,
  • für Arbeitslose, Alleinerziehende und alle, die der Hilfe bedürfen
  • Die Integration zu verbessern u.a. von Behinderten,
  • neu Zugezogenen, Aussiedlern und Ausländern
  • Gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen z. B. beim Abbau von Gewalt, mit Hilfe bei Konfliktbewältigung und zur Überwindung von Isolation.
  • die Anliegen der Weltkirche aufzugreifen

 

Für die Kooperation gelten die Grundprinzipien von Subsidiarität und Solidarität.
Die Kirchengemeinden vereinbaren - wo es angezeigt erscheint » Aufgaben der Liturgie, Pastoral, Katechese und Diakonie gemeinsam wahrzunehmen.
Die Kooperationsfelder im Einzelnen schlägt der vorläufige gemeinsame Ausschuss Pastoralrat vor. Sie können auch aus den Ortsgemeinden mit dem vorläufigen gemeinsamen Ausschuss/Pastoralrat initiiert und durchgeführt werden.


(Auszug aus dem Kooperationsvertrag, den die vier Kirchengemeinderäte in einer gemeinsamen Sitzung am 10. Juli 2000 einstimmig beschlossen haben.)