Leseförderung

Vorlesen: Uneinholbares Startkapital

Vorlesestudie 2018: Regelmäßiges Vorlesen erleichtert Grundschülern das Lesenlernen

Rund 78 Prozent der Kinder, denen mehrmals in der Woche oder täglich vorgelesen wurde, fällt das Lesenlernen leicht. Bei den anderen ist das laut ihren Eltern deutlich seltener der Fall (50 Prozent). Fragt man die Kinder selbst, ist sogar mehr als die Hälfte der Grundschüler mit wenig Vorleseerfahrung frustriert, weil das Lesenlernen ihnen zu lange dauert (52 Prozent), gegenüber nur 28 Prozent derjenigen, denen regelmäßig vorgelesen wurde.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey: Bekenntnis zur Bedeutung des Lesens

 Auf der Frankfurter Buchmesse erklärte die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, wie wichtig das Lesen für nachwachsende Generationen ist: „Bücher helfen Kindern und Jugendlichen dabei, ihren Alltag hinter sich zu lassen und neue Welten zu betreten. Sie können eintauchen in Geschichten, die in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft spielen, und sie begegnen fremden Menschen und fremden Ländern. Lesend solche Erfahrungen zu machen, ist wichtig für ein gutes Aufwachsen. Alle Kinder und Jugendlichen haben das Recht auf gleiche Chancen, von Anfang an. Dazu gehört auch, dass sie Zugang zu Büchern haben. Denn sie gehören zum Rüstzeug, das wir ihnen mitgeben müssen – damit es jedes Kind packt.“ Ein wichtiges Bekenntnis zum Lesen!

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

www.stiftunglesen.de
www.lesestart.de
www.lesefoerderung-durch-vorlesen.de